Aktuelles

Willkommen im September

Aktuelle Themen, Neues und auch etwas aus der Gerüchteküche, hin und wieder ist auch was Interessantes dabei.

Im Archiv kann man auch "Nachlesen" !

Unser Archiv

Unser Archiv ist ein kleiner Zeitzeuge der letzten Jahre. Man kann nachlesen, wann ein neues Betriebssystem oder Produkt auf den Markt gekommen ist usw. 

Am wichtigsten aber scheinen doch die Eintragungen zum immerwährenden Thema der Sicherheit im Internet zu sein. Denn so alt so mancher Bericht auch sein mag, keiner hat an Aktualität verloren.

Also - Blättern sie mal nach und vergleichen sie damalige Aussagen mit der Gegenwart. Viel Spaß!

Archiv

Wer gerne etwas "kramt" dem kann die Suche etwas helfen! Schlagwörter, Jahreszahlen etc.

Oder probieren sie einmal den Begriff "Experten". Sie werden sich wundern, wieviel Mist in all den Jahren dabei zusammen gekommen ist.

Buch

Willkommen im baldigen Herbst!

Und schon wieder vorbei sind die Sommermonate. Betreffend der möglichen Badetage darf man sich sicher nicht beschweren, die waren zur Genüge vorhanden. Es war ein heißer Sommer was die Temperaturen betroffen hat. Schauen wir also, ob es ein „heißer Herbst“ in Bezug auf die allgemeine Stimmung im Land und in der Wirtschaft werden wird. Erste Überraschungen hat es zum Beispiel bei Apple schon gegeben. Ob es auch bei anderen Anbietern etwas Neues geben wird, werden die nächsten Tage zeigen. Also – Urlaub ist aus, es geht wieder los!

Apple 

Tim Cook

Die erste Überraschung bei Apple war sicher die Vorstellung der neuen Mac mini und Mac Studio Modelle mit den M6 und M5 Ultra Chips. Sozusagen ohne Vorwarnung, entgegen aller bisherigen Prophezeiungen und zu einem bisher nie dagewesenen Zeitpunkt, wurde die Markteinführung mit der Verfügbarkeit ab dem 22. September bekannt gegeben. Vermutlich hat man aus der Not die Tugend gemacht und die vorhandenen Modelle nicht mehr mit den alten Chips ausliefern wollen. Der Mangel an Speicher-Medien hatte in der letzten Zeit zu bisher ungewöhnlich langen Lieferzeiten bei den bestehenden Modellen geführt. 
Natürlich gab es bei diesen Neuerungen keinen Platz für neue Designs oder sonstigen Firlefanz. Die neuen Modelle sind alle baugleich mit den vorherigen Modellen, nur eben mit den neuen Chips ausgestattet.
Wesentlichste Neuerung dabei dürfte aber sein, dass alle Modelle dieser Serie nun auch für die Verwendung von eigenen KI-Serverlösungen herangezogen werden können. Man benötigt also keine der überteuerten Nvidia Karten, sondern es reicht jetzt auch ein „normaler“ Apple, um KI-Performance im eigenen Haus zu belassen. Diese Lösung, frei von schrägen Cloud-Anbietern zu bleiben, ist sicher ein gewaltiger Tritt gegen das Schienbein für einige große Anbieter dieses Genres. Auf gut österreichisch könnte man sagen: „Die können sich ihre überteuerten Serverlösungen in die Haare schmieren!“.

KI-Lösungen, unabhängig von irgendeinem Anbieter, haben den Vorteil, dass sie auch für Klein- und Mittelbetriebe leistbar sind und stellen einen weiteren Schritt zur Unabhängigkeit jedes einzelnen Unternehmens dar. 
Wird natürlich auch Microsoft nicht freuen, die genau in die entgegengesetzte Richtung arbeiten, nämlich auf die zunehmende Abhängigkeit ihrer Kunden zum Unternehmen.

Apple Mac mini

Der neue Mac mini wird mit M6 oder M5 Pro Chip ausgeliefert. Der Einstiegspreis beim M6 bleibt mit 1.049,- Euro erträglich. Das noch schnellerer M5 Pro Modell wird ab 1.999,- Euro zu haben sein. Beide Modelle können über die Konfiguration beliebig erweitert werden, was sich aber in Zeiten der sehr teuren Speicher sofort auf den tatsächlichen Endpreis schmerzlich auswirkt. Die M5 Pro Variante hat zusätzlich den Vorteil, dass dabei schon drei Thunderbolt 5 Anschlüsse vorhanden sind. Unterschiedliche Core Leistungen reichen beim M5 Pro bis zu 15 Core CPU, 16-Core GPU und 16-Core Neural Engine, was einer sehr ordentlichen Leistung entspricht.

Apple Mac Studio

Dem neuen Flaggschiff der Apple Modelle hat man mit M5 Max und M5 Ultra eine komplett neue Umgebung für eindrucksvolle Performance verpasst. Das Grundmodell mit M5 Max ist zwar bereits ab 2.999,- Euro zu haben, aber wer will das schon. Beim Grundpreis für den M5 Ultra von 6.599,- Euro klingelt aber die Geldbörse schon recht laut. Aber man sollte nie vergessen, dass es sich dabei um die stärksten Vertreter ihrer Art handelt. Viele Konfigurationen ermöglichen, beide Studio Modelle auf den eigenen Bedarf zuzuschneiden. In der besten Ausbaustufe stehen dann aber auch bis zu 36 Core CPU, 80-Core GPU und eine 32-Core Neural Engine zur Verfügung. Dazu kommen noch zwei Thunderbolt 5 Anschlüsse und ein SDXC Kartensteckplatz vorne sowie vier Thunderbolt 5 Anschlüsse, zwei USB-A Anschlüsse, HDMI, 3,5 mm Kopfhörer und 10 Gbit Ethernet an der Rückseite dazu. Letztlich können beim Studio noch bis zu acht externe Displays angeschlossen werden. Deshalb der Name „Flagschiff“, denn diese Modelle heben ordentlich ab.

Bei der im Herbst geplanten Keynote wird wohl wie immer, ein neues iPhone, diverse Unterhaltungselektronik und vielleicht auch noch das eine oder andere neue Book mit den neuen Chips vorgestellt werden. Sicher auch die Features des neuen Betriebssystems macOS 27 mit der Bezeichnung „Golden Gate“. Aber der absolute Hammer war sicher schon diese unerwartete Flucht nach vorne mit den neuen Desktop Modellen.

Apple Upgrade

Vorerst nur in den USA hat Apple um Juli sein neues Programm „Apple Upgrade“ gestartet. Mit diesem Programm können iPhones, iPads, Macs und Apple-Uhren in monatlichen Raten gemietet werden. In den USA wird der Dienst über den Finanzdienstleister Klarna abgewickelt. Ob dieses Leasingprogramm aber auch nach Europa kommen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

 

AVID im Herbst

Buch

Im Sommer nichts Neues, kann man die Tätigkeiten von AVID einfach zusammenfassen. Warum auch. Die bestehenden Programme funktionieren ohne Probleme und auch bei der Hardware gab es keinen neuen Stein der Weisen. Man nützt gegenwärtig die Zeit mit Sonderangeboten für die Abo-Verlängerungen und mit einigen Hardware-Angeboten für Umsteiger. Bei den Abo-Verlängerungen sollte man aber darauf achten, nicht auf ein „günstiges“ Umsteigen hereinzufallen. Wer eine Perpetual-Lizenz besitzt, also eine fortlaufende Lizenz, sollte nicht den Fehler machen, auf eine im Moment günstigere Jahreslizenz umzusteigen. Denn diese kosten beim nächsten Verlängern immer mehr als die Perpetual-Lizenz.

Ab Oktober wird es aber wieder etwas zu beachten gaben, wenn Apple das neue Betriebssystem zur Verfügung stellen wird. macOS 27 wird nicht mehr mit vielen Plugins und auch nicht mit Pro Tools oder Sibelius kompatibel sein. Also heißt es mit dem Update wieder etwas warten, bis AVID und die anderen Anbieter die entsprechenden Updates ausliefern werden.